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  Projekt "Pig theft" - Funk-Kübelwagen - Der Zusammenbau
29.10.2009 von admin

Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges und der damit einhergehenden Umorientierung der Wirtschaft im nationalsozialistischen Deutschen Reich auf die Produktion von Rüstungsgütern wurde der aus dem „KdF-Wagen" abgeleitete Geländewagen gebaut. Der Typ 82 war mit 50.788 Stück[1] der meistgebaute Typ dieser Wagen (von 1940 bis 1945 mit geringen Änderungen, vor allem unter Weglassen unnötiger Teile wie Winker, Lampen usw.)

Auf Anregung des Heereswaffenamtes begann im Jahre 1938 die Porsche KG mit der Weiterentwicklung des KdF-Wagens zu militärischen Zwecken. Dabei legte das Heereswaffenamt folgende Anforderungen fest: offene Karosserie, Gesamtgewicht 950 kg (Fahrzeug 550 kg + 400 kg für drei Mann mit Ausrüstung), geringe Bauhöhe, Möglichkeit der Produktion großer Stückzahlen bei möglichst geringen Entwicklungskosten. Weiter wurde Wert auf minimale Material- und Produktionskosten gelegt. Ende 1939 waren die ersten Prototypen des neuen Geländewagens mit der kantigen Karosserie als Typ 62 fertiggestellt. Die ursprünglich für hunderttausende Deutsche über einen Sparvertrag geplante Herstellung ziviler „KdF-Wagen" wurde aufgegeben: Die durch den Kriegsausbruch bedingte Inanspruchnahme des Volkswagenwerkes für die Rüstungsproduktion bedeutete das Ende der Pläne für eine Fertigung der zivilen Variante des Autos. Die Serienproduktion des VW Käfers begann erst nach dem Krieg.

Nach weiteren Testfahrten und Änderungen am Typ 62 (mehr Bodenfreiheit, Erhöhung des Drehmoments …) war das Oberkommando der Wehrmacht (OKW) mit dem Fahrzeug zufrieden und das endgültige Fahrzeug wurde als Typ 82 bezeichnet. Anfang 1940 wurde im VW-Werk mit der Serienproduktion begonnen. Die Karosserien fertigte das Volkswagenwerk nicht selbst, sondern wurden von Ambi-Budd aus Berlin zugeliefert. Die Fertigung des Kübelwagens endete am 10. April 1945; in den folgenden Tagen besetzten amerikanische Truppen das Werk.

Im Feld zeigten sich die Vorzüge des Typ 82: Bei seinem geringen Gewicht waren die 23,5 PS ausreichend, die der Motor mit 985 cm³ Hubraum leistete. Auch ohne Allradantrieb war er in der Lage, schwieriges Gelände zu durchfahren. Zur gleichen Zeit begann die Entwicklung einer Allradversion, den späteren Typ 87. Weitere Vorteile brachte die Tatsache, dass der Wagen wegen seiner Luftkühlung auf den Einsatz von Wasser und (im Winter) Frostschutzmitteln nicht angewiesen war. Im weiteren Kriegsverlauf erwies sich diese relative Unabhängigkeit von diesen Nachschubgütern als großer Vorteil, denn er war damit auch unter extremen klimatischen Bedingungen, wie sie z. B. beim Afrikakorps und im russischen Winter vorherrschten, einsetzbar. 1943 wurde der 985-cm³-Motor von einem stärkeren, für den Typ 166 Schwimmwagen weiterentwickelten 1131 cm³ großen Motor mit 24,5 PS abgelöst. Auf der gelungenen Basis des Typ 82 wurden mehrere Varianten, Umbauten und Kombinationen einzelner Modelle entwickelt und gebaut, beispielsweise der Typ 92 Pritschenwagen, der Typ 174 Sturmboot mit VW-Motor und der Typ 287 Kommandowagen. Von 1940 bis 1945 wurden insgesamt etwa 52.000 Kübelwagen aller Ausführungen gebaut.

Die Spitzengeschwindigkeit betrug 83 km/h.
(Wikipedia)


Hallo,

Schon geht es weiter mit dem Kübelwagen Type 82. Radio Car
Folgende Bausätze werden oder sind schon verbaut:



Der Bau gesaltete sich recht einfach und angenehm und war komplett an drei Abenden vollzogen. Das Radio Car Conversion Kit von "Plus Model" strotzte zwar von Resinresten, aber nach dem Säubern der einzelnen Teile ist es ein sehr schönes Ergänzungsset. Die Ätzteile von "Royal Model" waren etwas Biegefaul aber ergaben sich dann doch meiner Pnzette und fnden den rechten Platz auf dem Kübel ! Die Vordersitze habe ich noch mit "After Eight" Papier verkleidet. Dann werde ich mich jetzt mal für ein Tarnmuster entscheiden müssen und freudig weiterbasteln !

Gruß Günter




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