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  Heuschrecke IVb
  Heuschrecke IVb "Grashopper"
10.01.2013 von admin

13.01.2013

Die Panzerhaubitze Heuschrecke (Sd.Kfz. 165/1) war eine deutsche Selbstfahrlafette mit der 10,5-cm-leichten Feldhaubitze 18 auf dem Fahrgestell des Panzerkampfwagen IV, als Geschützwagen (Gw) IVb bezeichnet.
Das Fahrzeug hatte eine Länge von 6,55 m, eine Breite von 2,95 m und eine Höhe von 2,33 m. Weiterhin hatte die Selbstfahrlafette eine Motorleistung von 300 PS bei einem Gewicht von 17,3 t und einer Besatzungsstärke von fünf Personen. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 40 km/h.
Die Besonderheit der Heuschrecke war, dass der komplette Turm mit Hilfe eines am Fahrzeug angebauten Laufkrans nach hinten abgelastet werden konnte. Der Turm konnte dann z. B. auf ein Betonfundament gesetzt werden; nach dem Anbau von zwei Rädern war es aber auch möglich, ihn hinter dem Fahrzeug herzuschleppen.
Im Zuge der Entwicklung von Selbstfahrlafetten für die Panzerartillerie entstand schon 1942 ein erster Prototyp. Da der Einbau der Standardhaubitze der Feldartillerie aber nicht möglich war, wurde dieses Projekt zunächst nicht weiterverfolgt. Erst 1944 wurde es wieder aufgegriffen. Von einer mit der leFH 18/1 bewaffneten Variante wurden 1942 acht Fahrzeuge gebaut und in Russland eingesetzt.



Hier die Bauphase des Geschützwagens




® Günter Sieber


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